Inntal-Tennis-Turnier

Das 39. Inntal-Tennis-Turnier 2023

Findet von Freitag, 15.9.23 bis Sonntag, 17.9.23 statt.
Hier der Link zu Infos und Anmeldung auf mybigpoint.de:
https://spieler.tennis.de/web/guest/turniersuche?tournamentId=525366
Und hier noch der Link zum gleichzeitigen LK-Tagesturnier am Sonntag, den 17.9.23:
https://spieler.tennis.de/web/guest/turniersuche?tournamentId=581010 X

39. Inntal-Tennis-Turnier des DTC Brannenburg: Gantschnig und Ruppli holen sich Titel

v.l.: Alissia Gleixner, Verena Gantschnig, Sven Lemstra und Andrew Ruppli

Brannenburg – Von 15. bis 17. September 2023 fand auf der Tennisanlage des DTC Brannenburg am Fuße des Wendelstein das 39. Inntal-Tennis-Turnier statt. Seit letztem Jahr ist das Turnier bei den Herren als A-5 Turnier und bei den Damen in diesem Jahr als A-6 Turnier ausgeschrieben, was allein schon hohe Spielqualität versprach und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Deutscher-Ranglisten-Position ins Inntal lockte, die dort um wertvolle Ranglistenpunkte und ein Preisgeld von über 3000 Euro kämpften. 

 
Und so waren die Matche beim bestens organisierten Turnier, das bei strahlendem Wetter stattfand, bereits in den ersten Runden spielerisch auf hohem Niveau. Wie hart gekämpft wurde und wie eng die Matches waren, sollte sich dann vor allem am Sonntag bei den hochklassigen Halbfinalspielen zeigen, die alle im Matchtiebreak entschieden wurden.
 
Gantschnig schon seit 2009 mit dabei
Im 16er-Feld der Damen spielte sich die Topgesetzte Karina Hofbauer (DR 78, TC Aschheim) mit einem klaren Zweisatzsieg gegen Anastasia Abelyasheva (TC Weilheim) ins Halbfinale, wo sie auf die an drei gesetzte Verena Gantschnig (DR 92, GW Luitpoldpark München) traf. Gantschnig schlägt schon seit 2009 immer wieder in Brannenburg auf und gehört damit wohl mit zu den treuesten Turnierteilnehmerinnen. In einem völlig ausgeglichenen Match, in dem die Münchnerin einmal mehr mit ihrem taktisch klugen und sehr variablen Spiel die elf Jahre jüngere Gegnerin immer wieder aus dem Konzept brachte, setzte sich die Gantschnig am Ende mit 7:5 6:7 und 10:8 durch. 
 
Im zweiten Halbfinale standen sich die erst 14jährige, an vier gesetzte Michelle Khomich (DR 127, TC RW Gersthofen) und die ungesetzte Alissia Gleixner (MTTC Ipithos München) gegenüber. Gleixner hatte ihre beiden Matche zuvor jeweils im Matchtiebreak gewonnen und dabei im Viertelfinale die an zwei gesetzte Isabel Heupgen (DR 88, Kölner THC Stadion Rot-Weiss) aus dem Turnier geworfen. Im ersten Satz spielte Khomich sehr druckvoll und nahezu fehlerlos auf und fertigte Gleixner mit 6:0 ab. Dann kam die Lehramtsstudentin aber immer besser ins Spiel, Khomich wurde unsicherer und Gleixner holte sich bei hochsommerlichen Temperaturen den zweiten Satz mit 6:2. Im hart umkämpften Matchtiebreak setzte sich Gleixner am Ende mit 10:7 durch. Gleixner und Gantschnig waren beide beide in Brannenburg schon mal Finalistinnen. Am Ende war es Verena Gantschnig, die sich in diesem Jahr erstmals mit einem dann doch glatten 6:2 und 6:2 gegen Gleixner im Finale den Siegerinnenpokal holte.
Verena Gantschnig
Alissia Gleixner
 
Spannung bis zum Schluss bei den Herren
Sven Lemstra

Im 32er-Feld der Herren spielte sich Vorjahresfinalist und Sieger von 2021, Sven Lemstra (DR 106, GW Luitpoldpark München) souverän ins Halbfinale. Er schlug unter anderem das heimische Nachwuchstalent Leopold Henns (SV Pang) klar in zwei Sätzen, der allerdings in der ersten Runde Max Roth (TSV Neubeuern) überraschend deutlich mit 6:2 und 6:2 bezwingen konnte. 

Im Halbfinale wartete der erst 15jährige Nils McDonald (DTV Hannover) auf Lemstra, der an drei gesetzt war. Nach einem klaren 6:2 für Lemstra in Satz eins, spielte McDonald weiter mutig und druckvoll auf und holte sich mit 6:4 den zweiten Satz. Auch der Matchtiebreak war sehr spannend, den Lemstra am Ende knapp mit 10:8 für sich entscheiden konnte.
 
Zwei Plätze weiter wurde nicht weniger hart gefightet. Der ungesetzte Andrew Ruppli (MTTC Iphitos) stand dort dem ebenfalls ungesetzten Tim Ritzer (TC RW Passau) gegenüber, der zuvor den an zwei gesetzten Frederic Schloßmann (TC Rot-Blau Regensburg) im Matchtiebreak besiegte. Ruppli, in Grenoble aufgewachsen und Inhaber der Schweizer und englischen Staatsbürgerschaft, lebt seit sechs Jahren in München und arbeitet Vollzeit in der Finanzbranche, weshalb ihm nicht mehr so viel Zeit für Turniere bleibt. Welches Leistungsvermögen aber in ihm steckt, sollte er an diesem Sonntag noch eindrucksvoll zeigen. Gegen Ritzer verlor er im Halbfinale den ersten Satz im Tiebreak, holte sich den zweiten mit 6:0 und entscheid den Matchtiebreak mit 10:8 für sich. Im Finale gegen Sven Lemstra zeigte er sich dann als der etwas stabilere Spieler, machte sehr wenige Eigenfehler und schien auch die harten körperlichen Strapazen dieses Spieltages ein wenig besser wegzustecken. Er holte sich Satz eins klar mit 6:2. Im zweiten Satz ließ Sven Lemstra nicht locker, nutze die wenigen Chancen, die er vorher oft leichtfertig vergeben hatte, und gewann den Satz verdient im Tiebreak. Im Matchtiebreak dominierte dann Ruppli wieder und gewann am Ende mit 10:2.
 
Andrew Ruppli
Bei der abschließenden Siegerehrung lobte Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch das hohe Niveau des Turniers und freute sich mit den Spielerinnen und Spielern über das gelungene Turnierwochenende. DTC-Vorstand Michael Foldenauer bedankte sich bei den Turnierverantwortlichen um Michael Wimmer, Wolfgang Rapp und Berni Linder, beim Gastroteam und allen Helferinnen und Helfern und vor allem auch bei den Sponsoren, ohne die so ein hochklassiges Turnier im Inntal nicht stattfinden könnte. Ein Turnier, das sich vom kleinen Turnier der Inntaler Vereine zum jährlichen Treffpunkt namhafter Ranglistenspieler entwickelt hat und 2024 bereits zum 40sten mal stattfinden wird. Alle Ergebnisse unter www.mybigpoint.de
 
Text und Fotos: Petra Rapp

Das 38. Inntal-Tennis-Turnier 2022

Hier sind die Ergebnisse vom 38. Inntal-Tennis-Turnier:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Herren A – Nebenrunde

 

 

Favoriten setzen sich durch – Julia Stusek und Ivo Panak siegen beim 38. Inntal-Tennis-Turnier in Brannenburg

(v.l.n.r.): Sophia Bergner , Siegerin Julia Stusek, Sieger Yvo Panak und Sven Lemstra

Brannenburg – Es waren schwierige Bedingungen, mit denen Veranstalter wie Teilnehmer*innen am vergangenen Wochenende, 9. bis 11.9., beim 38. Inntal-Tennis-Turnier des DTC Brannenburg zu kämpfen hatten. Heftige Regenschauer führten immer wieder zu längeren Spielunterbrechungen oder zum Ausweichen in die Halle, wo am Ende auch die Endspiele am Sonntag fortgesetzt werden mussten. Bei dem Damen- und Herrenturnier in Brannenburg wurde um wertvolle DTB-Ranglistenpunkte sowie um ein diesmal erhöhtes Gesamtpreisgeld von insgesamt 4000 Euro gespielt.
 
Umkämpftes Finale bei den Herren
Sieger Yvo Panak

Im 48er-Feld der Herren spielte sich der Topgesetzte Yvo Panak (DR 131, MBB SG Manching, Jg. 1995) ohne große Mühe ins Halbfinale, wo er auf den an Neun gesetzten, zehn Jahre jüngeren Nicolas Pfennig vom TC Großhesselohe traf. Der konnte nach harten Matches im Vorfeld dem druckvollen Spiel von Panak allerdings nicht viel entgegensetzen. Panak gewann klar mit 6:0 und 6:2.

 
Finalist Sven Lemstra

Im zweiten Halbfinale der Herren standen sich etwas überraschend Maximilian Roth (TC Neubeuern) und der an zwei gesetzte Titelverteidiger Sven Lemstra (TC GM Luitpoldpark München) gegenüber. Roth, Jahrgang 1989 und an 15 gesetzt, packte einmal mehr seine ganze Erfahrung aus, überzeugte mit enormer Laufstärke und Kampfgeist und spielte sich in zum Teil hart umkämpften Matches bis ins Halbfinale. Im Achtelfinale bezwang er so den an Drei gesetzten Überseer Philipp Schroll mit 4:6 6:3 und 19:17. Auch im Halbfinale gegen den favorisierten Lemstra kämpfte er bravourös. Am Ende setzte sich der Vorjahressieger aber mit 7:5 und 6:3 durch. Nach den ersten Punkten im Freien mussten die Finalspiele wegen erneuter Regenschauer unterbrochen werden und in die Neubeurer Halle umziehen. Dort gab es im lange ausgeglichenen und hart umkämpften Finale Powertennis vom Feinsten zwischen Panak und Lemstra. Am Ende setzte sich Yvo Panak mit 6:4 und 7:5 durch und holte sich erstmals den Titel in Brannenburg.

 
 
Die Halbfinalisten Maxi Roth und Nicolas Pfennig
 
In der Nebenrunde der Herren, das Mitte des ersten Satzes ebenfalls in der Halle fortgesetzt werden musste, siegte Leopold Henss (SV Pang) gegen Gabriel Kordon (1860 Rosenheim) mit 6:3 und 6:0.
 
14jähriges Talent überzeugt bei den Damen
Siegerin Julia Stusek

Bei den Damen war man gespannt auf den Auftritt der Ende Juni erst 14 Jahre alt gewordenen Julia Stusek (DR 76, Heidelberger Tennis-Club 1890 e.V.), die als vielversprechendes Talent in der deutschen Tennisszene gilt. Die junge Rheinfeldenerin, deren Eltern beide Tennistrainer sind und die mit ihrer Mutter von Turnier zu Turnier reist, war mit 13 Jahren bereits Badische Meisterin bei den Damen und steht aktuell in der ITF-Junioren-Weltrangliste auf Rang 210. Stusek besucht eine Sportschule in Mannheim und wird von Melanie Molitor, Mutter der früheren Weltranglistenersten Martina Hingis und Trainerin von Belinda Bencic (WTA-Rang 16), sportlich betreut.

Finalistin Sophia Bergner

Ihr angestrebtes Ziel in der kommenden Saison ist die Teilnahme bei den Jugend-Grand-Slams.Sie hatte in Brannenburg im 16er-Feld der Damen bis ins Finale keinerlei Probleme und fertigte im Halbfinale die an Drei gesetzte Maya Drozd (DTB 172, TC Großhesselohe) mit ihrem sehr präzisen und nahezu fehlerfreien Spiel mit 6:0 und 6:0 ab. Im zweiten Halbfinale setzte sich Sophia Bergner, an Vier gesetzt, überraschend klar mit 6:3 und 6:1 gegen die an Zwei gesetzte Verena Gantschnig (GW Luitpoldpark München) durch, die mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Im Finale in der Neubeurer Tennishalle konnte die Rosenheimerin Bergner (Jg. 1989), die für den TC Ismaning spielt, im ersten Satz mit ihrem druckvollen Spiel Stusek noch Paroli bieten, doch am Ende setzte sich Stusek mit taktisch klugem Spiel und sehr wenigen Eigenfehlern klar mit 6:4 und 6:1 durch.

 
Die Halbfinalistinnen Verena Gantschnig und Maya Drozd

 

Tableaus des Turniers unter www.mybigpoint.tennis.de oder unter www.dtc-brannenburg.de.
Text und Fotos: Petra Rapp

Das 37. Inntal-Tennis-Turnier 2021

Hier sind die Ergebnisse vom 37. Inntal-Tennis-Turnier:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Herren A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren B (LK-Tagesturnier)

 

 

Inntal-Tennis-Turnier 2021 – Isabel Blazevic und Sven Lemstra holen Titel

Wolfgang Rapp (DTC Sportwart), Siegerin Isabel Blazevic, M. Wurbs (DTC-Vorstand), Finalist Philipp Schroll,
Sieger Sven Lemstra, Finalistin Sophia Bergner

Brannenburg – Nach der Pandemie bedingten Absage im letzten Jahr und den widrigen Wetterbedingungen im Jahr davor war das 37. Inntal-Tennis-Turnier am vergangenen Wochenende eine mehr als versöhnliche Veranstaltung für den DTC Brannenburg. Bei bestem Tenniswetter gab es von Freitag bis Sonntag am Fuße des Wendelsteins viele hochklassige wie spannende Spiele bei dem DTB-Ranglistenturnier, wo Damen und Herren um ein Gesamtpreisgeld von 2300 Euro gekämpft haben. Zudem fand am Sonntag ein LK-Tagesturnier statt, was für regen Betrieb auf der schönen Anlage und zu einer guten Zuschauerzahl bei den Finalspielen am Sonntag gesorgt hat.

 
Enges Finale
Im 32er-Feld der Herren führte Philipp Schroll (DR 160, TC Blutenburg München) die Setzliste vor Sven Lemstra (TC Aschheim) an. Schroll setzte sich ohne Satzverlust bis ins Halbfinale durch, wo er auf den an drei gesetzten Regensburger und früheren ATP-Spieler Philipp Regnat (TF Dachau) traf. Regnat hatte bis dahin nur drei Spiele abgegeben und man durfte ein hart umkämpftes Halbfinale erwarten, was sich gleich in den ersten Spielen auch andeutete.
 
Philipp Schroll (TC Blutenburg München)
 
Leider knickte Regnat in einem Ballwechsel um und musste im ersten Satz beim Stand von 5:4 für Schroll mit einer Außenbandverletzung aufgeben. Auch im zweiten Halbfinale zeigte sich die Setzliste stimmig. Sven Lemstra traf hier auf den an vier gesetzten Denny Voitischek (TC Gauting), der im Viertelfinale in einem sehenswerten Match Maximilian Roth vom TC Neubeuern ausgeschaltet hatte. Lemstra spielte stark auf und ließ Voitischek mit 6:1 und 6:3 keine Chance.
Sven Lemstra (TC Aschheim)
 
Im hochklassigen Finale, wo beide mit druckvollem Spiel überzeugten, setzte sich am Ende der junge Aschheimer BWL-Student mit 7:6 und 6:4 gegen den Chiemgauer Tennistrainer, der für den TC Blutenburg München aufschlägt, durch. Die erfreulich gut besetzte und qualitativ hohe Nebenrunde gewann Dominik Haider (TSV Marquartstein) gegen Matthias Fuchs (SV Schloßberg-Stephanskirchen).
 
Ausgeglichenes Feld bei den Damen
Auch bei den Damen standen sich am Ende mit Isabel Blazevic (DR 159, TC Rot-Weiß Eschenried) und Titelverteidigerin Sophia Bergner aus Rosenheim, die für den TC Ismaning aufschlägt, die beiden topgesetzten im mit elf Spielerinnen sehr dünn, aber hochklassig besetzten Damenfeld gegenüber. Blazevic gewann im Halbfinale gegen die junge Amelie Worring (Jg. 2006) vom Tennisleistungszentrum Espenhain bei Leipzig mit 6:4 und 6:3.
 
Siegerin Isabel Blazevic (TC RW Eschenried)
Sophia Bergner, die im ersten Matsch gegen Kim Teckenberg (CaM Nürnberg) mit 7:6, 5:7 und 10:7 fighten musste, setzte sich im Halbfinale dann klar mit 6:3 und 6:1 gegen Kimberley Lutz (TC Rot-Weiß Gersthofen) durch. Im Finale siegte die zwölf Jahre jüngere Blazevic (Jg. 2001), die nach dem Abitur zuletzt den Sprung ins Profidasein wagen wollte, dabei aber von einigen Verletzungen ausgebremst wurde, mit 7:5 und 6:2 gegen Bergner.
 
Sophia Bergner (TC Ismaning)
Prechtl Frischemärkte neuer Hauptsponsor
„Wir freuen uns sehr, dass das Turnier in diesem Jahr so erfolgreich über die Bühne ging und viele Spieler*innen uns positives Feedback und bereits die Zusage für das nächste Jahr gegeben haben. Mit unserem neuen Hauptsponsor Prechtl Frischemärkte haben wir zudem auch einen sehr engagierten Partner an der Seite, der uns eventuell in Zukunft auch neue Perspektiven für das Turnier eröffnet“, sagte Michael Wimmer, der zusammen mit Bernhard Linder erstmals das Turnier geleitet hat. Bei der Siegerehrung bedankten sich DTC-Vorstand Marion Wurbs und der langjährige Turnierleiter und jetzige Oberschiedsrichter Wolfgang Rapp zudem bei allen Helfern und dem Nachbarverein ASV Großholzhausen, der seine Plätze zur Verfügung gestellt hat.
 
Alle Ergebnisse des Turniers sind unter www.mybigpoint.de oder www.dtc-brannenburg.de abrufbar.
 
Text und Fotos: Petra Rapp

Das 35. Inntal-Tennis-Turnier 2019

Hier sind die Ergebnisse vom 35. Inntal-Tennis-Turnier:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Damen A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren B (LK-Tagesturnier)

Ergebnisse Damen B (LK-Tagesturnier)

Sophia Bergner und Lukas Jastraunig überzeugen – Hohes Niveau beim 35. Inntal-Tennis-Turnier des DTC Brannenburg

Lukas Jastraunig und Sophia Bergner, Foto Bastian Rapp
Brannenburg – Ein DTB-Ranglistenturnier zu veranstalten, bringt sowieso schon jede Menge Arbeit und Mühen mit sich. Wenn Petrus dann aber auch noch keine große Lust hat, bei einem Freiluftturnier mitzuspielen und sich von seiner herbstlich-nasskalten Seite zeigt, wird es richtig mühsam für die Veranstalter. So mussten am vergangenen Wochenende Turnierleiter Wolfgang Rapp und seine beiden Oberschiedsrichter Bernhard Linder und Michael Wimmer vom DTC Brannenburg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 35. Inntal-Tennis-Turniers wegen langanhaltender Regenschauer immer wieder in die Tennishalle nach Neubeuern schicken. Das ausgeschriebene LK-Turnier am Sonntag fand gleich ganz in der Halle in Oberaudorf statt. Dem Niveau der Spiele bei den Damen und Herren des Hauptturniers tat dies aber keinen Abbruch, einige der Spielerinnen und Spieler spielen sowieso lieber auf schnellem Hallenboden.
 
 
Bergner nervenstark 
Sophia Bergner, Foto B.Rapp
Bei den Damen sagte die topgesetzte Verena Gantschnig kurzfristig ab. Die an Position 7 gesetzte Caroline Ancicka (TC Rot-Blau Regensburg) spielte sich mit einem hart erkämpften Sieg gegen Lucija Subasic (SG Manching) ins Halbfinale, wo sie auf die an vier gesetzte Michaela Niedermeier (GW Luitpoldpark) traf. Vorjahresfinalistin Niedermeier, die bis dahin noch keinen Satz abgeben hatte, siegte auch hier souverän mit 6:2 und 6:2. Im zweiten Halbfinale standen sich die an zwei gesetzte Tamara Milosevic (TC Aschheim) und die Rosenheimerin Sophia Bergner gegenüber. Bergner, die für den TC Ismaning spielt und bereits 2016 das Inntal-Turnier einmal gewinnen konnte, siegte in einem hart umkämpften Match mit 4:6, 6:2 und 10:5. Im Finale gegen Michaela Niedermeier in der Neubeurer Halle ging Bergner schnell mit 4:1 in Führung. Dann wurde Niedermeier aber immer stärker und holte sich den ersten Satz noch mit 6:4. Auch im zweiten Satz lag Bergner anfangs hinten, konnte dann aber aufholen und sich den zweiten Satz mit 6:4 holen. Im Matchtiebreak spielte sie mit vielen Winnern und Assen stark auf und holte sich mit 10:3 das Match und den mit 650 Euro dotierten Turniersieg.
 
 
Jastraunig ohne Satzverlust 
Lukas Jastraunig, Foto B.Rapp
Im 48er-Feld der Herren gab der topgesetzte Kai Lemstra (Jg. 1999, TC Aschheim), Nummer 97 der deutschen Rangliste, bei seinen zwei Siegen bis zum Viertelfinale lediglich vier Spiele ab. Dort traf er auf Luis Rattenhuber (Jg. 1987) vom TV Feldkirchen, den Lemstra wiederum souverän mit 6:0 und 6:2 bezwang. Im Halbfinale traf er auf den Österreicher Lukas Jastraunig. Der ungesetzte Österreicher, 2017 Finalist in Brannenburg, gab in dieser Saison bei seinen Einsätzen für den TSV 1860 Rosenheim in der 2. Bundesliga kein Match im Einzel ab. Im Achtelfinale in der Neubeurer Halle musste er gegen den laufstarken Neubeurer Maxi Roth kämpfen, ehe er mit 7:5 und 6:2 gewann. Die beiden Halbfinale der Herren konnten im Freien gespielt werden, was für Jastraunig gegen den sehr druckvoll spielenden Lemstra sicher ein Vorteil war. Der Österreicher siegte mit 6:4 und 6:3 und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale trafen Vorjahressieger Alexander Braun (MTTC Iphitos München) und der Neufahrner Thomas Dafcik, der für den Wiesbadener THC in der 2. Bundesliga spielt, aufeinander. Dafcik siegte relativ klar mit 6:1 und 6:4. Im Finale, das dann wieder in der Halle stattfinden musste, gelang Lukas Jastraunig gegen Dafcik dann jeweils zum Satzanfang ein schnelles Break, so dass er sich beide Sätze mit 6:4 und 6:4 sichern konnte und sich erstmals über den von DTC-Vorstand Marion Wurbs und Turnierleiter Wolfgang Rapp überreichten Siegerscheck samt Siegerpokal freuen durfte.
 
Alle Ergebnisse vom 35.Inntal-Tennis-Turnier unter unter www.mybigpoint.tennis.de oder unter www.dtc-brannenburg.dePetra Rapp
 
 
Sophia Bergner, Finalistin Michaela Niedermeier, DTC Vorstand Marion Wurbs, Turnierleiter Wolfgang Rapp,
Foto Bastian Rapp
 
Lukas Jastraunig. Marion Wurbs, Wolfgang Rapp, Finalist Thomas Dafcik, Foto Bastian Rapp

Das Inntal-Tennis-Turnier 2018

Hier sind die Ergebnisse vom 34. Inntal-Tennis-Turnieres:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Damen A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren B (LK-Tagesturnier)

34. Inntal-Tennis-Turnier

Julia Thiem und Alexander Braun holen Titel

 
Siegerehrung Inntal-Tennis-Turnier 2018, Foto Petra Rapp
Brannenburg – Psychospielchen mit dem Gegner, Streitereien am Platz, inszenierte Selbstdarstellung à la Serena Williams bei den US Open – dass Tennis auch anders geht, war am vergangenen Wochenende beim DTC Brannenburg zu sehen, wo die 34. Auflage des renommierten Inntal-Tennis-Turniers stattfand. Viele Partien des DTB-Ranglistenturniers waren nicht nur ob der fast schon sommerlichen Temperaturen heiß umkämpft und so mancher Favorit wankte oder verlor, aber alles verlief sehr fair und war geprägt von großem sportlichem Respekt der Spieler/innen untereinander. Klar musste auch in Brannenburg der Oberschiedsrichter einige wenige Male auf den Platz, um umstrittene Bälle zu klären, was aber immer ruhig und sachlich verlief. Es war wohl eines der fairsten Turniere bisher in den 34jährigen Geschichte dieses schönen und wieder bestens organisierten Turniers am Fuße des Wendelsteins.
 
Thiem im Finale souverän 
Julia Thiem, Foto Petra Rapp
Im 32er-Feld der Damen spielte sich die an eins gesetzte Julia Thiem (GW Luitpoldpark München), Nr. 57 der Deutschen Rangliste, ohne Satzverlust ins Halbfinale. Dort traf sie auf die Tschechin Karolina Cechova (TC Raschke Taufkirchen), die ebenfalls zuvor noch keinen Satz abgegeben hatte. Thiem erwischte einen schlechten Start gegen die Tschechin, gegen die sie bisher in mehreren Begegnungen nie gewinnen konnte, und verlor den ersten Satz mit 4:6. Im zweiten Satz wurde sie immer souveräner, bestimmte das Spiel und holte sich Satz zwei mit 6:1 wie auch den folgenden Matchtiebreak mit 10:3. Ebenso hart umkämpft war das zweite Halbfinale, das Michaela Niedermeier (GW Luitpoldpark München) mit 6:3, 3:6 und 10:7 gegen Elisabeth Sterner vom TC Siebentisch Augsburg für sich entscheiden konnte. Im Finale der beiden Mannschaftskolleginnen des GW Luitpoldpark München (2. Bundesliga) dominierte Julia Thiem und holte sich mit 6:0 und 6:0 den Titel.
 
Braun mit Kampfgeist und präzisem Spiel 
Alexander Braun, Foto Petra Rapp
Extrem umkämpfte, spannende Spiele sahen die Zuschauer im stark besetzten 48er-Feld der Herren A. Der an Position eins gesetzte Philipp Schroll vom TC Piding, Nummer 107 der deutschen Rangliste, verlor überraschend im Viertelfinale gegen den 29jährigen Neubeurer Maximilian Roth, der bei seinem 3:6, 6:2 und 10:6 Sieg große Kämpferqualitäten zeigte und einmal mehr bewies, dass er auch mit wenig Training immer noch mit den Jungprofis gut mithalten kann. Den Weg ins Profitum möchte nach seinem Abitur in diesem Schuljahr auch der 17jährige Sven Lemstra vom TC Aschheim einschlagen. Dass er das Talent dazu hat, bewies der Sieger des diesjährigen Rudi-Berger-Nachwuchscups bei den BMW Open auch in Brannenburg. Der großgewachsene Aschheimer, derzeit Nummer 211 in der Deutschen Rangliste, überzeugte nicht nur mit sehr druckvollem Spiel, sondern auch mit einem ungewöhnlich vorbildlichen, sportlich-fairen Auftreten in all seinen Spielen. Und das auch, wenn es ganz eng wurde für ihn. Eng wurde es für Lemstra allerdings erst im Finale. Das Halbfinale gegen Frederic Krusemark (GW Luitpoldpark München) gewann er ebenso klar mit 6:1 und 6:1 wie seine drei Matche vorher.
 
Sven Lemstra, Foto Petra Rapp
Im Finale traf er auf den auf Drei gesetzten Alexander Braun (MTTC Iphitos München), der sich im Halbfinale mit 6:4 und 7:5 gegen Roth durchgesetzt hat. Braun konnte im Vergleich zum Halbfinale nocheine Schippe drauflegen und überzeugte im ersten Aufeinandertreffen mit Lemstra im Finale mit extrem gut und oft gegen den Lauf platzierten Schlägen, wenig Eigenfehlern und starker Laufleistung. Der 23jährige holte sich den ersten Satz im Tiebreak, lag im zweiten bereits mit 5:3 vorne und hatte bereits einen Matchball. Lemstra konnte noch einmal kontern und hatte beim Stand von 6:5 und Aufschlag Braun drei Satzbälle, die er allerdings nicht nutzen konnte. Aber auch er zeigte sich mental stark, motivierte sich immer wieder selbst und holte sich den zweiten Satz dann doch noch im Tiebreak. Im entscheidenden Matchtiebreak spielte Braun dann allerdings wieder fehlerlos und Lemstra musste viel riskieren. Zu viel, so dass der Tiebreak mit 10:2 an Alexander Braun ging, der sich damit erstmals in Brannenburg in die Siegerliste eintrug und sich über den von DTC-Vorstand Marion Wurbs und Turnierleiter Wolfgang Rapp überreichten Siegerscheck samt Siegerpokal freuen durfte.
 
Parallel zum DTB-Ranglistenturnier fand am Sonntag in diesem Jahr erstmals auch für die Herren-B-Kategorie ein LK-Tagesturnier statt. Alle Ergebnisse von den Turnieren unter www.dtc-brannenburg.dePetra Rapp

Das Inntal-Tennis-Turnier 2017

Hier sind die Ergebnisse vom 33. Inntal-Tennis-Turnieres:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Damen A – Nebenrunde

Ergebnisse Herren B

Ergebnisse Herren B – Nebenrunde

Favoritensiege beim 33. Inntal-Tennis-Turnier in Brannenburg

 
 
Brannenburg – Keine großen sportlichen Überraschungen gab es am vergangenen Wochenende beim DTB-Ranglistenturnier des DTC Brannenburg. Beim 33. Inntal-Tennis-Turnier, wo es neben wertvollen Ranglistenpunkten auch ein Preisgeld von insgesamt rund 3.000 Euro zu gewinnen gab, setzten sich in allen drei Kategorien die an Position eins gesetzten Favoriten durch. Bei den Damen A siegte Franziska König vom MTTC Iphitos München, bei den Herren A der junge, in Seefeld lebende Niederländer Mick Veldheer (TC Penzberg) und bei den Herren B Bernhard Otter vom SV Wacker Burghausen.
 
Franziska König
Nach reibungslosem Turnierverlauf am Freitag und Samstag musste am Sonntagmorgen mit den Herren B-Halbfinalspielen wegen Regens in die Tennishalle in Neubeuern ausgewichen werden. Am Ende zeigte sich Petrus jedoch auch am Sonntag versöhnlich, so dass alle anderen Halbfinal- und später alle Finalspiele zwar bei feucht-kühlen Verhältnissen, aber immerhin im Freien gespielt werden konnten. Bei den Damen dominierte Franziska König, Deutsche Rangliste Nummer 43, vom MTTC Iphitos München das Feld. Sie spielte sich ohne Satzverlust ins Halbfinale und besiegte auch hier Julia Wagner (TC Großhesselohe) mit ihrer ruhigen, aber sehr cleveren Spielweise klar mit 6:1 und 6:1. Alena Weiß (TF Dachau) spielte sich ungesetzt in einem langen und hart umkämpften Halbfinalmatch, das sie nach einem 3:9-Stand im Matchtiebreak gegen die an vier gesetzte Michaela Niedermeier (GW Luitpolpark München) noch mit 6:2, 1:6 und 11:9 gewinnen konnte, ins Finale. Dort hatte sie aber keine Chance und verlor gegen Franziska König mit 1:6 und 2:6.
 
Mick Veldheer
Bei den Herren A gab Mick Veldheer (1996) ebenfalls keinen Satz ab. In einem starken Halbfinale setzte er sich gegen den erst 16jährigen Frederic Krusemark vom GW Luitpoldpark München mit 6:1 und 6:2 durch. Im zweiten Halbfinale zwischen dem an Position zwei gesetzten Maximilian Roth (TC Neubeuern) und dem für den TSV 1860 Rosenheim spielenden, an drei gesetzten Österreicher Lukas Jastraunig war es überraschend ähnlich glatt. Jastraunig siegte mit 6:0 und 6:2. Das mit Spannung erwartete Finale, beide hatten noch nie gegeneinander gespielt, war dann zwar umkämpfter, aber so richtig konnte Jastraunig Veldheer nie gefährden. Der junge Niederländer, der in seinen Anfangsjahren zusammen mit seinem Zwillingsbruder beim TC Bad Aibling in der Knabenmannschaft gespielt hat, siegte mit 6:4 und 6:4 und holte sich erstmals Siegerpokal und Siegerscheck von DTC-Vorstand Marion Wurbs und Sportwart Wolfgang Rapp.
 
Bernhard Otter
Beides gab es auch für Herren B-Sieger Bernhard Otter, der im Halbfinale Nicolas Dix (TC Bruckmühl-Feldkirchen) mit 6:3 und 6:4 bezwang. Im zweiten Halbfinale besiegte Matthias Braun (TC Neubeuern) in einem hart umkämpften Match dessen Zwillingsbruder Valentin Dix mit 5:7 6:3 und 10:8. Im Finale dominierte Bernhard Otter und siegte souverän mit 6:2 und 6:2.
 
Alle Ergebnisse vom 33.Inntal-Tennis-Turnier sind unter www.dtc-brannenburg.de oder im mybigpoint-Portal unter www.tennis.de abrufbar.  Petra Rapp
 
Alle Bilder vom Turnier sind hier abrufbar: Link
 

Das Inntal-Tennis-Turnier 2016

  Hier sind die Ergebnisse vom 32. Inntal-Tennis-Turnieres:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Herren B

Ergebnisse Herren B (Nebenrunde)

Bergner, Uhlig und Dix holen Titel – Hochklassige Spiele beim „32. Inntal-Tennis-Turnier“ in Brannenburg

 
Daniel Uhlig, Sophia Bergner, Valentin Dix (v.l.n.r.)
Was für ein Tenniswochenende – und das nicht nur in New York, wo Angelique Kerber sich zum ersten Mal den Titel bei den US Open holte und jetzt als neue Nummer eins in der Tennisweltrangliste rangiert. Ein erstes Mal war es auch für die Rosenheimerin Sophia Bergner, die für den TC Großhesselohe in der 2. Bundesliga aufschlägt, für Daniel Uhlig (1.FC Nürnberg) wie auch für den Münchner Valentin Dix (TCA Grassau), dass sie die zwar nicht ganz so bedeutenden, aber nicht weniger großen Siegerpokale des „Inntal-Tennis-Turniers“ in Empfang nehmen, sich auch über ein Preisgeld und einige DTB-Ranglistenpunkte freuen durften.
 
Sophia Bergner
Enge und heiße Kiste bei den Damen
Es war ein sehr hochklassiges wie spannendes und einmal mehr bestens organisiertes Turnier in diesem Jahr beim DTC Brannenburg, wo sich bei traumhaftem Wetter auf der schönen Anlage am Fuße des Wendelsteins die Teilnehmer nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen heiße Kämpfe lieferten. Bei den Damen A schaffte Sophia Bergner (DTB 210), eine der langjährigen Stammspielerinnen des Turniers, erstmals mit einem 6:3 und 6:2-Sieg im Halbfinale über die an drei gesetzte Christine Schiml (TC RW Straubing, DTB 241), den Sprung ins Finale. Dort traf sie auf die ungesetzte Emilija Ceranic, die seit zwei Jahren in München lebt und dort für den Bayernligisten TC Blutenburg München spielt. Die sympathische und sehr sportliche Bosnierin besiegte in einem hochklassigen Match am Sonntagmorgen im Halbfinale die Österreicherin Alena Weiß (TF Dachau) mit 7:5 und 7:5. Das Finale gegen Bergner am frühen Nachmittag war dann an Spannung kaum zu überbieten. Beide kämpften bis zum Rande der Erschöpfung und lieferten sich lange Ballwechsel. Bergner verlor den ersten Satz mit 5:7. Im zweiten Satz kam dann ihr starker erster Aufschlag besser, Ceranic machte etwas mehr Fehler und Bergner konnte mit 7:5 ausgleichen. Der Matchtiebreak war ebenfalls lange ausgeglichen, ging am Ende aber dann mit 10:7 an Sophia Bergner.
 
Daniel Uhlig
Uhlig ohne Satzverlust
Bei den Herren A wurde Daniel Uhlig (DTB 87) seiner Favoritenrolle gerecht und spielte sich ungefährdet ins Halbfinale, wo er auf den Neubeurer Maximilian Roth traf. Der erwischte einen schlechten Start, so dass der erste Satz 6:0 an Uhlig ging. Im zweiten Satz zeigte Roth sein Potential und konnte den Satz lange offen gestalten. Am Ende siegte Uhlig aber doch mit 6:0 und 6:4. Im Finale traf Uhlig auf den an zwei gesetzten Denny Vojtischek (TC Gauting), der ebenfalls bis zum Finale noch keinen Satz abgegeben hatte. Der erste Satz im Finale ging klar mit 6:2 an den Nürnberger, der aber dann im zweiten Satz auch der Hitze Tribut zollte und nicht mehr ganz so druckvoll und fehlerlos spielte. Vojtischek kämpfte bravourös, musste sich aber am Ende mit 5:7 geschlagen geben.
 
N. und V. Dix
Zwillingsduell bei Herren B
Bei den Herren B kam es zum Endspiel der Münchner Zwillingsbrüder Dix (Jg. 99), die in dieser Saison für den TC Achental Grassau gespielt haben. Nicolas Dix besiegte im Halbfinale Bastian Rapp (TC 1860 Rosenheim) ebenso in zwei Sätzen wie sein Bruder Valentin Dix den Neubeurer Maximilian Braun. Im Finale setzte sich Valentin Dix mit 6:1 und 7:5 durch.
 
Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch überreichte die Siegerpokale und bedankte sich zusammen mit den Turnierleitern Wolfgang Rapp (Sportwart DTC) und Nicole Lichterfeld (2. Vorstand) bei allen Teilnehmern und Helfern für das einmal mehr sehr gelungene Turnier und die durchwegs fairen Spiele.
 
Alle Ergebnisse gibt es unter www.mybigpoint.tennis.de, weitere Bilder vom Turnier unter diesem Link:
 
 
Petra Rapp
 

Das Inntal-Tennis-Turnier 2015

  Hier sind die Ergebnisse vom 31. Inntal-Tennis-Turnieres:

Ergebnisse Herren A

Ergebnisse Damen A

Ergebnisse Herren B

Neue Sieger in Brannenburg: Kajdan, Stempnowski und Roth beim „31. Inntal-Tennis-Turnier“ erfolgreich

 
Ein mit zahlreichen neuen, darunter vielen jungen Gesichtern gespicktes Teilnehmerfeld präsentierte sich den Zuschauern am vergangenen Wochenende in Brannenburg. Während in New York die weltbesten Tennisprofis um die Titel bei den US Open kämpften, schlugen die Turnierteilnehmer auf der schönen Anlage des DTC Brannenburg um die Titel beim „31. Inntal-Tennis-Turniers“ auf. Das Preisgeld war mit 650 (Herren A und Damen) und 350 Euro (Herren B) für die Sieger zwar nicht ganz so hoch wie in New York, aber die Pokale mindestens so groß. Und der Einsatz bei den meisten ebenso.
 
Richard Stempnowski
Im Herren-A-Feld spielte sich der an eins gesetzte Richard Stempnowski vom TC Blutenburg München ohne Satzverlust souverän ins Halbfinale. Dort traf er auf den ungesetzten Alexander Rösler (TC Aschheim), der leider beim Stand von 5:2 für Stempnowski umknickte und verletzt aufgeben musste. Im zweiten Halbfinale standen sich die beiden Mannschaftskollegen Maximilian Mann und Michael Windirsch vom TC Eggenfelden gegenüber. Mann, an Position drei gesetzt, hatte bereits im Viertelfinale in einem extrem engen Match gegen Andreas Lingesleben (SV Planegg-Krailling) hart kämpfen müssen, wo er sich am Ende im Matchtiebreak mit 13:11 durchgesetzt hat. Im Halbfinale spielte der ungesetzte Windirsch taktisch clever, nahm immer wieder das Tempo aus dem Spiel und brachte Mann damit aus dem Rhythmus. Nach über dreistündigem Kampf bei heißen Temperaturen am Sonntagvormittag setzte sich am Ende aber doch der favorisierte Maximilian Mann mit 6:4, 4:6 und 10:8 durch. Er konnte das Finale gegen Stempnowski dann zumindest im ersten Satz noch relativ offen gestalten. Im zweiten Satz zollte er aber den vorhergehenden langen Spielen dann doch Tribut und musste sich mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben. Richard Stempnowski holte sich damit erstmals den Titel in Brannenburg.
 
Maximilian Roth
Im gut und sehr ausgeglichen besetzten 32er-Feld der Herren B setzte sich im Halbfinale der an sechs gesetzte, für den TC Bad Aibling aufschlagende Pole Roman Wyprzal mit 6:4 und 6:2 gegen den an eins gesetzten Tschechen Radim Lapcik (TC Sportpark Deisenhofen) durch. Im zweiten Halbfinale trafen sich die beiden heimischen Spieler Maximilian Roth (TC Neubeuern) und Dominik Schweiger (TC Bruckmühl-Feldkirchen). Roth, an Position zwei gesetzt, siegte klar mit 6:2 und 6:1. Im Finale musste sich Wyprzal, auch von Krämpfen geplagt, dem druckvollen Spiel von Roth beugen. Roth gewann verdient mit 6:3, 3:6 und 6:2 und freute sich über seinen ersten Siegerpokal in Brannenburg.
 
Weronika Kajdan
Im 16er-Damenfeld sorgte die ungesetzte Weronika Kajdan (TC Blutenburg München) für die Überraschung des Turniers. Nachdem sie die letzte Saison verletzt pausieren musste, spielt sich die 18jährige jetzt wieder in der Rangliste kontinuierlich nach vorne. In der ersten Runde gegen Ina Kaufinger musste sie noch hart kämpfen und konnte sich am Ende knapp mit 2:6, 7:6 und 12:10 durchsetzen. Danach kam sie immer besser ins Spiel, schlug die an eins gesetzte Verena Gantschnig (GW Luitpoldpark München) klar mit 6:3 und 6:2 und ließ auch der Rosenheimerin Sophia Bergner, die für den TC Schießgraben Augsburg spielt, im Halbfinale nicht wirklich eine Chance. Kajdan siegte mit 6:3 und 6:2. Im sehr ausgeglichenen Finale gegen die ebenfalls ungesetzte, sehr sicher und geduldig spielende Katharina Schöttl (TC Großhesselohe) musste sie dann allerdings nochmal ihr ganzes Können aufzeigen. Am Ende setzte sich Kajdan in einem hochklassigen und sehr fairen Spiel mit 7:6 und 7:5 durch.Alle Ergebnisse des beliebten Deutschen Ranglistenturniers am Fuße des Wendelsteins gibt es auch auf www.mybigpoint.de. Petra Rapp